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Auszüge aus dem Doersam-Brief

DOERSAM-BRIEF & iWatch.free Nr. 333 vom 24. Juni 2007

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DOERSAM-BRIEF
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vereint mit iWatch.free und STOCK-WORLD Wachstumswerte-Report

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ISSN 1617-4119 Nr. 333       24. Juni 2007

IN DIESER AUSGABE LESEN SIE:
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=> Dr. Bernd Niquet: Menschliche Klimaveraenderung

=> 400-Euro-Jobber und Arbeitsrecht: Auch Mini-Jobber haben Anspruch auf bezahlten Urlaub

=> E. Hoermannsdorfer: Mindoro Resources: So sehen richtige Bohrergebnisse aus

=> Hausratund Haftpflichtversicherung: Guenstige Beitraege bei Tchibo – mit Haken

=> Falkenbrief-Highlight der Woche

=> Vermoegensverwalter fragen neue zehnjaehrige Bundesanleihe (WKN: 113 533) rege nach

=> Vier Fallen der Risikolebensversicherung: Worauf es ankommt, wenn die Risikopolice wirklich ein Schutz ...

=> Themen-Tipps auf STOCK-WORLD.de

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Menschliche Klimaveraenderung

von Dr. Bernd Niquet

Mittlerweile bin auch ich davon ueberzeugt, dass die Klimaveraenderung vom Menschen gemacht ist. Es fragt sich nur, welche Klimaveraenderung damit gemeint ist. Als Berlin noch eine nordische Stadt war, wurden die Konflikte hier auf nordische Art ausgetragen. Seitdem Berlin jedoch eine suedliche Stadt ist, werden sie auf suedliche Weise ausgetragen. Eigengoetter aus suedlichen Sphaeren haben sich mit frei herumschwebenden vermeintlich liberalen libertinaeren Geistern zu einer spontanen Ordnung verbunden, welche Berlin zu einer aequatorialen Musterstadt macht. Wer minderjaehrig und kriminell ist, findet hier eine ideale Heimat und trifft auf grosse Freundschaft in der Richterschaft.

Der Drogenhandel wird von der Justiz sanktioniert, und wer in der Schule nicht versetzt wird, ein schlechtes Zeugnis bekommt, auf seinen Muell oder die Rechte seiner Frauen aufmerksam gemacht wird, der reagiert eben mit Gewalt, kann aber ebenso darauf rechnen, nach wenigen Stunden von der Justiz wieder auf freien Fuss gesetzt zu werden. So ist das bei uns, da brauchen wir gar kein Kohlendioxid, um eine Klimakatastrophe zu beobachten.

Und dann kommt meine Lieblingsanalystin und sagt mir durch die Zeitung, wie man mit der anderen, der grossen und nichtberlinischen Klimakatastrophe Geld verdienen kann. Gertrud Traud, die Chefvolkswirtin der Landesbank Hessen-Thueringen, hat die besondere Gabe, schwierige Sachverhalte sehr einfach und einleuchtend zu erklaeren. Bevor sie darauf eingeht, wie man mit der Klimaveraenderung Geld verdienen kann, wird das Problem kurz und praegnant erklaert: "Die wissenschaftliche Forschung", resuemiert Frau Traud, "geht davon aus, dass der Anstieg der Erdtemperatur weitgehend auf Treibhausgase zurueckzufuehren ist." Zum ersten Mal glaube ich jetzt, das Problem richtig verstanden zu haben.

Und was sollte man nun kaufen? "Die Asset-Klasse Wasser duerfte zu den grossen Gewinnern zaehlen", schreibt Frau Traud. Wasser habe ich schon, also was sonst noch? Windoder Solarkraft und Oel, aufgrund von Engpaessen durch Hurrikans. Doch es ist auch Vorsicht angesagt, denn: "Eine Reduktion der Treibhausgase koennte auf Kosten des Wachstums gehen ... Besonderes Augenmerk muss auf die schnell wachsenden Laender Asiens gelegt werden", so Frau Traud weiter, denn in den Boomregionen Indien und China steige die Gefahr von Ueberschwemmungen, welche die ueberhitzten Volkswirtschaften deutlich abkuehlen koennten.

Fuer mich ist das der Gedanke des Jahres! Natuerlich vor Ueberschwemmungen muessen wir Angst haben, denn diese koennten ganz sicherlich die ueberhitzten Volkswirtschaften und Boersen abkuehlen! Was sollte auch sonst diese Boersen noch abkuehlen koennen? Dass daran noch niemand gedacht hat?! Ueberall an den Boersen tauchen jetzt Erleuchtete auf, die reihenweise Rohstoffraketen im Meer versenken, doch an die Ueberschwemmungen, daran hat noch niemand gedacht. Voilà!

++++++

Bernd Niquet ist Boersenkolumnist und Buchautor.

++ DAS JAHR 2007: MITTEN IN DER FINALEN SENKRECHTEN ??!! ++

Dazu das neue Buch: Bernd Niquet, FINALE SENKRECHTE, Alles, was Sie von unserer Wirtschaft verstehen muessen, Roman, Volk Verlag, Muenchen 2006, 93 Seiten, 10 Euro, ISBN 3-937200-33-9. http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3937200339/buchervonberndni/

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400-Euro-Jobber und Arbeitsrecht:
Auch Mini-Jobber haben Anspruch auf bezahlten Urlaub

von Rolf Winkel, Biallo & Team

Mini-Jobbern steht – wie allen abhaengig Beschaeftigten – in jedem Fall der gesetzliche Mindesturlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz zu. Das sind bei einem vollen Beschaeftigungsjahr 24 Werktage, also vier Wochen.

Waehrend des Urlaubs muss der Arbeitgeber den vollen Lohn fortzahlen. Der Verdienst muss uebrigens auch dann fliessen, wenn die Arbeit wegen eines gesetzlichen Feiertags ausfaellt, dieser Tag braucht dann auch nicht "nachgearbeitet" zu werden.

Geringfuegig Beschaeftigte haben auch Anspruch auf ein anteiliges zusaetzliches Urlaubsgeld – falls diese Zahlungen im Betrieb ueblich bzw. (tarif)vertraglich geregelt sind. Beispiel: Im Arbeitsvertrag eines Mini-Jobbers ist eine woechentliche Arbeitszeit von 9,5 Arbeitsstunden vorgesehen, das sind genau 25 Prozent der Wochenarbeitszeit eines Vollzeitbeschaeftigten (von 38 Stunden) im gleichen Betrieb. Das Urlaubsgeld des Vollzeitbeschaeftigten betraegt 600 Euro, in diesem Fall kann der Mini-Jobber das anteilige Urlaubsgeld von 150 Euro beanspruchen. Beim Weihnachtsgeld (bzw. beim 13. Monatsgehalt) wird genauso verfahren.

Uebrigens: Generell unterscheidet das Arbeitsrecht nicht zwischen geringfuegig Beschaeftigten und sozialversicherten Arbeitnehmern. Auch fuer Mini-Jobber gilt mithin das Arbeitsrecht.

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Mindoro Resources: So sehen richtige Bohrergebnisse aus

von Engelbert Hoermannsdorfer, Chefredakteur 'BetaFaktor.de'

Gelegentlich streue ich ja hier an dieser Stelle den ein oder anderen Rohstoffexplorer ein. Wenn man den richtigen Wert hat, ist es eine schoene Wuerze fuers Depot. Das Unternehmen Mindoro Resources Ltd. (WKN: 906167) ist so ein Titel, denn hier tut sich nach vielen Jahren der Explorationstaetigkeit nun endlich was. Mindoro ist ein Rohstoffexplorer, der auf den Philippinen seit den 90er Jahren nach verwertbaren Ressourcen sucht. Mindoro zaehlt in diesem Land mittlerweile vor allem in den geologisch interessanten Gebieten zu den groessten Grundbesitzern! Mindoro nennt 18 Liegenschaften ihr Eigen, wobei man sich auf die Exploration von Kupfer, Gold und Nickel spezialisiert hat.

In der letzten Zeit hat man sich auf drei Projekte konzentriert: das Agata-Nickel-Projekt, das Kay-Tanda-Gold-Projekt und das Calo-Kupfer-Gold-Projekt. Wie sich mittlerweile herausstellt, wird wohl das Agata-Nickel-Projekt als erstes in die Produktion ueberfuehrt werden koennen. Im zweiten Quartal 2008 duerfte es soweit sein, sagte mir kuerzlich Mindoro-CFO Penny M. Gould: »Wir betrachten es dann also Cash-FlowBringer fuer Kay Tanda und Calo.«

In den letzten Wochen gab es etliche neue Bohrergebnisse, die Mindoro nun in einem interessanteren Licht dastehen lassen. Die neuesten Ressourcenschaetzungen fuer Kay Tanda brachten beispielsweise teilweise Mineralisierungszonen mit ueber 246 g/T Gold ans Tageslicht. Kein Wunder, dass Mindoro in ihrer eigenen Meldung von »Bonanza«-Zonen spricht. Nun gut, diese Wertung haette man den Analysten ueberlassen sollen, aber was soll’s.

Im Einzelnen: Bei den Bohrungen KTDH 20 wurden Ergebnisse festgestellt von 246,41 g/T Gold auf einer Tiefe zwischen 25 und 26 Meter und 12,92 g/T Gold in einer Tiefe von 17 bis 18 Meter, insgesamt wurden zwischen 3 und 28 Meter Tiefe – also ueber 25 Meter! – 11,49 g/T Gold ermittelt. Das sind ungewoehnlich gute Goldgehalte so dicht an der Oberflaeche.

Nur wenige Tage spaeter gab es neue Bohrergebnisse ueber das Agata-Nickel-Projekt. Auch hier sind die Resultate besser als erwartet, und man ist sich jetzt sicher, in ca. einem Jahr die Produktion aufnehmen zu koennen.

Obwohl zwischenzeitlich der Kurs nach den insgesamt drei Supernews innerhalb von drei Wochen gut anzog, bin ich etwas enttaeuscht. Denn diese Nachrichtenlage haette bei (fast) jedem anderen Explorer eine Kursverdoppelung verursacht. Vor allem deshalb, weil Mindoro noch kaum in Boersenmedien gespielt wird. Aber das ist jetzt auch Ihre Chance: Der Titel harrt darauf, nun entdeckt und auf ein vollkommen neues Kursniveau gehoben. Wo immer das liegt, duerfte anschliessend eine gewisse Konsolidierung einsetzen. Hier erfahren Sie uebrigens alle wichtigen Eckdaten: Es sind 91,8 Mio. Aktien fully diluted. Ergibt beim aktuellen Kurs eine Marktkapitalisierung von knapp 69 Mio. EUR.

Also: Kurzfristig ist Agata interessant, laengerfristig sind natuerlich Kay Tanda und Calo die potenziellen Kurszuender. Denn die Vorkommen reichen bei weitem aus, um das Gestein in einem Tagebau profitabel zu foerdern, zumal die Vererzung teilweise direkt an der Oberflaeche anfaengt. Ein Abbau steht ab 2009/10 in den Plandaten. Allein auf Kay Tanda vermuten Geologen bis zu 2 Mio. Unzen Gold, wobei das Gelaende bei weitem noch nicht vollends exploriert wurde. Und Calo gilt hausintern wegen der hohen Mineralisierungsgrade ohnehin als Projekt mit »Blue Sky«-Potenzial.

Meine Meinung: Andere Explorer mit diesen Bohrdaten waeren schon laengst im dreistelligen Bewertungsbereich. Hier ist deshalb fuer kurzfristigere und laengerfristigere Investoren noch genug drin. Denn es stehen staendig weitere Bohrergebnisse, Machbarkeitsstudien, Umweltvertraeglichkeitsstudien etc. an. Nicht zu vergessen in ca. einem Jahr die Nickel-Produktionsaufnahme. Kursziel: 1,20 EUR. (Schlusskurs in Frankfurt am Freitag, den 22. Juni 2007: 0,75 EUR).

++++++
Der obige Beitrag stammt von Engelbert Hoermannsdorfer, Chefredakteur des brandaktuellen Boerseninfodienstes BetaFaktor.de und Sieger des 3-Sat-Boersenspiels, der alle Indizes um Laengen geschlagen hat. Bestellen Sie jetzt BetaFaktor.de, den exklusiven Boersenbrief. Jetzt mit einem Klick bestellen und profitieren unter: http://click.be3a.com/click_de.html?ADVD=221474.43670.4.0214751.

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Hausrat und Haftpflichtversicherung: Guenstige Beitraege bei Tchibo – mit Haken

von Annette Jaeger, Biallo & Team

Schadensfreiheitsrabatte waren bislang nur bei Kfz-Versicherungen an der Tagesordnung. Inzwischen gibt es die Verguenstigungen auch in anderen Versicherungssparten. So erscheint das aktuelle Tchibo-Angebot, beim Abschluss einer Haftpflichtoder einer Hausratversicherung bis zum 31. Juli von einem Schadensfreiheitsrabatt von 30 Prozent zu profitieren, zwar preislich zunaechst als Schnaeppchen. Rund 50 Euro soll der Haftpflichtschutz fuer eine Familie im Jahr betragen. Dafuer muss der Kunde eine Selbstbeteiligung in Hoehe von 150 Euro hinnehmen.

Davon raten Verbraucherschuetzer ganz klar ab. Denn kleinere Schaeden, die in der Regel aber haeufiger vorkommen, muss man dann immer aus eigener Tasche bezahlen. Um den Rabattvorteil zu nutzen, darf man darueber hinaus in den letzten zwei Jahren keinen Haftpflichtschaden bei einem anderen Unternehmen gemeldet haben. Im Schadensfall kann man den Rabatt auch schrittweise wieder verlieren. Auch die InterRisk bietet eine Haftpflichtwie auch eine Hausratpolice mit Schadensfreiheitsrabatt an. Allerdings muss man hier fuenf schadensfreie Jahre vorweisen koennen. Die Gothaer bietet derartige Rabatte bei einer Police an, die Wohngebaeudeund Hausratversicherung miteinander kombiniert.

Verzichtet man bei der Haftpflicht auf Selbstbeteiligung und Rabatt ist man bereits ab rund 70 Euro Jahresbeitrag bei einem anderen Versicherer zu vergleichbaren Bedingungen abgesichert (z.B. InnoFinance, Schleswiger, Grundeigentuemer, Huk24). Bei Tchibo, der mit dem Versicherer Asstel zusammenarbeitet, wuerde man fuer so eine Police 89 Euro bezahlen.

Die Rabatt-Aktion gilt auch fuer die Tchibo-Hausratversicherung. Rund 40 Euro Jahresbeitrag fuer eine 85 Quadratmeter grosse Wohnung in einem Muenchner Vorort bei einer Versicherungssumme von 55.000 Euro, inklusive 30-Prozent-Rabatt und Selbstbeteiligung in Hoehe von 150 Euro erscheinen guenstig. Doch ab rund 50 Euro kann man den Hausrat bei anderen Unternehmen ohne Rabatt und ohne Selbstbeteiligung versichern (z.B. DEVK, HUK24, Ammerlaender, VHV).

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Falkenbriefhighlight der Woche * )

von German Business Concepts

Sto AG: KAUFEN Starke Nachfrage im Bereich Gebaeudedaemmung – Neuer fairer Wert bei 114,82 EUR

ISIN: DE0007274136 WKN: 727413
Marktsegment: Amtlicher Handel Branche: Bau Boersenplatz: Xetra Weitere Informationen: www.sto.de
Analyst: Philipp Leipold

Viel Freude haben momentan die Aktionaere der Sto AG. Ein hervorragendes Jahr 2006 und ein erfreulicher Start in das laufende Jahr liessen den Kurs der Aktie seit Jahresanfang von rund 35,00 EUR auf ueber 80,00 EUR explodieren. Wir haben unsere Prognosen vollstaendig ueberarbeitet und kommen nun auf einen fairen Wert der Sto-Aktie von 114,82 EUR.

Nachdem der Umsatzzuwachs im ersten Halbjahr 2006 noch bei 10,4 % lag, konnte das Wachstum im zweiten Halbjahr nochmals zulegen. Im Gesamtjahr stiegen die Umsaetze im Konzern deutlich um 15,4 % auf 854,8 Mio. EUR an. Vor allem in Deutschland verzeichnete Sto eine erfreuliche Entwicklung. Hier konnte der Umsatz, bedingt durch die positive Baukonjunktur und den milden Winter, um 15,6 % auf 410,9 Mio. EUR gesteigert werden. Zudem profitierte Sto aufgrund der guten Marktpositionierung bei Waermedaemm-Verbundsystemen von dem Regierungsprogramm zur energetischen Gebaeudesanierung.

Ueberproportionaler Gewinnanstieg in 2006

Die Rohertragsmarge konnte mit 56,2 % fast auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden (Vorjahr 55,4 %), sodass aufgrund unterproportional steigender Personalaufwendungen und sonstiger Aufwendungen der Umsatzanstieg voll in das operative Ergebnis hereinlief. Das Vorsteuerergebnis (EBT) konnte gegenueber dem Vorjahr signifikant erhoeht werden und belief sich in 2006 auf 65,9 Mio. EUR (Vorjahr 25,7 Mio. EUR). Die EBTMarge lag bei beachtlichen 7,7 %. Das Ergebnis pro Aktie (EPS) betrug in 2006 7,35 EUR (Vorjahr 2,41 EUR). Bereinigt um einen positiven einmaligen Steuereffekt in Hoehe von 6,1 Mio. EUR haette das EPS bei 6,46 EUR gelegen. Auch in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres hat sich die dynamische Geschaeftsentwicklung fortgesetzt. Der Umsatzerloes legte im ersten Quartal um 32,2 % auf 155,3 Mio. EUR zu. Das Wachstum wurde getragen durch eine sehr erfreuliche Entwicklung im Inlandsgeschaeft, wo der Umsatz um knapp 50 % anstieg. Beim Ergebnis wurden keine konkreten Zahlen genannt, lediglich, dass das Ergebnis gegenueber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden konnte.

Sto kauft 10 % der Stammaktien von Seeberger

Mitte Mai meldete die Sto AG, dass 10 % der Stammakten von der Familie Seeberger gekauft wurden. Der Kaufpreis lag bei 53,00 EUR und somit deutlich unter dem aktuellen Aktienkurs. Insgesamt muss Sto knapp 23 Mio. EUR fuer die 0,432 Mio. Stammaktien aufwenden. Wir halten es fuer das wahrscheinlichste Szenario, dass die Aktien eingezogen werden und somit die ausstehende Aktienanzahl reduziert wird. Fuer die Aktionaere der Sto waere dies eine gute Nachricht.

Fazit

Wir erwarten, dass die Wachstumsrate des ersten Quartals nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden darf. Vielmehr erwarten wir eine Abschwaechung der Wachstumsdynamik im weiteren Jahresverlauf, rechnen dennoch mit einem signifikanten Umsatzanstieg um 14,2 % auf 976,0 Mio. EUR. Das EBT sehen wir bei 82,8 Mio. EUR (2006: 65,9 Mio. EUR). Aufgrund einer normalisierten Steuerquote sehen wir das EPS bei 7,73 EUR. Dies entspricht einem KGV von knapp ueber 10. Des Weiteren hat der Vorstand angekuendigt, fuer 2006 eine Dividende von 1,15 EUR auszuschuetten.

Auch fuer das kommende Jahr erwarten wir einen Umsatzzuwachs, vor allem aufgrund der weiteren Internationalisierung der Geschaeftsbasis sowie einer anhaltenden oekologisch motivierten Nachfrage nach Sto-Produkten im Bereich der Gebaeudedaemmung. Hier besteht gerade in Deutschland noch ein grosses Potenzial. Den Umsatz in 2007 sehen wir bei 1,03 Mrd. EUR. Zwei weitere Faktoren werden zudem das Ergebnis in 2008 positiv beeinflussen: Einerseits die Unternehmenssteuerreform und andererseits die niedrigere Anzahl der ausstehenden Aktien. Das EPS sehen wir bei 9,61 EUR. Den fairen Wert der Sto-Aktie sehen wir bei 114,82 EUR und somit weiter erhebliches Kurspotenzial.

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Vermoegensverwalter fragen neue zehnjaehrige Bundesanleihe (WKN: 113 533) rege nach

von Uwe Raab, firstfive

Die erste Stelle der Topkaufliste nimmt die zehnjaehrige Bundesanleihe der Bundesrepublik Deutschland ein. Hier orderten gleich drei Entscheider im Nominalvolumen von 1,4 Millionen Euro im Kursbereich zwischen 96,68 bis 97,02 Prozent zu einem Kurswert von 1,356 Millionen Euro.

Die Ausgabe erfolgte am 25. Mai 2007, waehrend die Endfaelligkeit auf den 04. Juli 2017 terminiert ist. Der Kupon liegt bei 4,25 Prozent.

Die Rendite auf Endfaelligkeit liegt bei 4,63 Prozent und damit so hoch wie im Jahre 2002 nicht mehr, als letztmals ueber 4,60 Prozent Rendite im zehnjaehrigen Bereich erzielt werden konnten..

* * * * *

Hinweis: firstfive analysiert die realen Investment-Entscheidungen und -Ergebnisse fuehrender Vermoegensverwalter. Informationen erhalten Sie auch unter www.firstfive.com.

firstfive beobachtet derzeit rund 150 Depots, die von etwa 70 deutschsprachigen Vermoegensverwalter gemanagt werden. Das durchschnittliche Depotvolumen betraegt etwa 2,5 Millionen Euro, so dass das "firstfive-Universum" derzeit rund 375 Millionen Euro betraegt.

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Riester-Rente: JETZT bis zu 22.578,EUR vom Staat sichern!

"Die Riester-Rente ist schon fast ein Muss fuer jeden, der sie bekommen kann", meint "Stiftung Warentest" in einer Spezialausgabe zum Thema VERSICHERUNG + VORSORGE. Private Vorsorge wie die Riester-Rente wird immer wichtiger und notwendiger. Deshalb unterstuetzt der Staat mit der Riester-Rente den Aufbau einer zusaetzlichen privaten Altersvorsorge durch Steuervorteile und Zulagen.

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Vier Fallen der Risikolebensversicherung: Worauf es ankommt, wenn die Risikopolice wirklich ein Schutz sein soll

von Oliver Mest, Biallo & Team Die Lebensversicherung ist das A und O der finanziellen Absicherung, wenn man fuer jemanden finanziell verantwortlich ist. Denn stirbt der Hauptverdiener und faellt das Einkommen weg, muss der Lebensunterhalt fuer die Hinterbliebenen sichergestellt werden. Vielleicht kann auch der ueberlebende Partner wegen des Nachwuchses einige Jahre nicht arbeiten und muss finanziell versorgt werden, wenn der Hauptverdiener nicht mehr am Leben ist.

Ausreichende Versicherungssumme

Damit die Familie oder der Partner aber auch wirklich ausreichend versichert sind, muss die Versicherungssumme ausreichend hoch sein – und da lauert bereits die erste Falle. Das vierbis fuenffache Brutto-Jahresgehalt sollte als Versicherungssumme gewaehlt werden, damit der Schutz ausreichend ist. Wer weniger versichert, riskiert die finanzielle Unabhaengigkeit der Familie in einem der schlimmsten Momente im Leben – kurz nach dem Tod eines geliebten Menschen. Statt einer geringeren Versicherungssumme sollte lieber der Wechsel zu einem guenstigeren Direktversicherer in Betracht gezogen werden. Dort gibt es ausreichenden Schutz oft zum Dumpingpreis. Uebrigens: Das Finanzamt will von der ausgezahlten Versicherungssumme nichts abhaben – die Leistung einer Risikolebensversicherung ist steuerfrei.

Kapitalpolice ist keine Alternative

Das gilt fuer eine Kapitallebensversicherung nur unter Vorbehalt. Auch deshalb ist diese Police fuer die Absicherung nicht geeignet und eine echte Falle. Vor allem aber ist die Kapitallebensversicherung eben vor allem ein Sparvertrag und keine Absicherung der Familie. Umgekehrt ist der Risikoschutz bei der Kapitalvariante kaum zu bezahlen, weil die Sparraten bei einer ausreichenden Versicherungssumme immens waeren. Wer als 30-Jaehriger heute seine Familie mit einem guenstigen Direktversicherer und 100000 Euro Versicherungssumme absichern will, zahlt dafuer rund 200 Euro jaehrlich. Eine Kapitallebensversicherung mit 200000 Euro Versicherungssumme wuerde hingegen rund 7500 Euro im Jahr kosten – das ist kaum zu bezahlen, wenn nicht die Versicherungssumme gesenkt wird. Dann aber reicht der Schutz oft nicht mehr aus.

Ehrlich waehrt am laengsten...

Ganz wichtig und ein echter Stolperstein sind die Gesundheitsfragen. Versicherte haben auch bei Vertragsschluss sogenannte Obliegenheitspflichten. Verletzen sie diese Pflicht, verlieren sie in der Regel ihren Versicherungsschutz. Und eine besonders haeufige Obliegenheitsverletzung ist die falsche Beantwortung von Gesundheitsfragen. Antragsteller sollten immer gewissenhaft ihre Krankengeschichte zu Papier bringen, aktuelle Erkrankungen nicht verschweigen und nichts beschoenigen. Die kleinen Luegen kommen raus und das Schlimmste: Der Versicherte ist in der Regel tot, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Die Hinterbliebenen muessen dann die ganze Geschichte ausbaden, weil sie keinen Pfennig von der Versicherung sehen. Sinnvoller ist es allemal, Vorerkrankungen anzugeben und eine hoehere Praemie mit einem Risikozuschlag zu zahlen – dann ist der Versicherungsschutz wenigstens sicher.

Nur voller Schutz ist guter Schutz

Gefaehrlicher und eine weitere Falle ist es dagegen, Leistungseinschraenkungen hinzunehmen. Mit einem solchen Ausschluss verzichten Antragsteller in bestimmten Faellen auf Versicherungsschutz. Als Herzkranker wuerden Antragsteller dann zum Beispiel kein Geld bekommen, wenn sie an einer entsprechender Erkrankung sterben. Risikoschutz ist aber nur dann sinnvoll, wenn jedes Risiko abgedeckt ist. Besser ist es dann eben, eine etwas hoehere Praemie zu zahlen und dafuer den vollen Versicherungsschutz zu erhalten.

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*) "Offenlegung moeglicher Interessenskonflikte nach §34b WpHG im Zeitpunkt der Veroeffentlichung:

Weder die German Business Concepts GmbH noch ein ihr verbundenes Unternehmen,

a) haelt in Wertpapieren, die Gegenstand dieser Veroeffentlichung sind, 1% oder mehr des Grundkapitals,

b) war an einer Emission von Finanzinstrumenten, die Gegenstand dieser Veroeffentlichung sind, beteiligt,

c) hat die Wertpapiere, die Gegenstand dieser Veroeffentlichung sind, mittels Vertrages an der Boerse oder am Markt betreut.

Die German Business Concepts GmbH verwendet ein 5-stufiges absolutes Aktien-Ratingsystem. Die jeweiligen Einstufungen sind mit folgenden Erwartungen verbunden:

KAUFEN: Die erwartete Kursentwicklung der Aktie betraegt mindestens +15%.
AKKUMULIEREN: Die erwartete Kursentwicklung der Aktie liegt zwischen +5 und +15%.
NEUTRAL: Die erwartete Kursentwicklung liegt zwischen –5% und +5%.
REDUZIEREN: Die erwartete Kursentwicklung liegt zwischen –5% und –15%.
VERKAUFEN: Die erwartete Kursentwicklung betraegt mehr als –15%.

Die Ratings beziehen sich auf einen Zeithorizont von bis zu 12 Monaten.

Die German Business Concepts GmbH unterliegt der zustaendigen Aufsichtsbehoerde: Bundesanstalt fuer Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt"

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Im Gaertel 5,
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HRB 41030 Amtsgericht Fuerth Registerabteilung Darmstadt.

Die ausfuehrlichen Kontaktdaten der std informationsservice GmbH finden Sie im Internet unter: http://click.be3a.com/click_de.html?ADVD=41059.3.5.0383363.

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